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Jahre nach seiner Vorstellung ist das Snowboarden nach wie vor ein
starkes und lebendiges Segment der Industrie, das auf alle Fashion- und
Lifestyle-Bereiche Einfluss nimmt. Nach dem Hype der 80er Jahre und der
Konsolidierung in den 90ern präsentiert sich das Snowboarden in
der 2000ern als erwachsen gewordener Action- und Lifestylebereich, der
nach wie vor den Stil und die Kultur der jungen Generationen
beeinflusst. Auf der board_ispo sind Sie am Puls der Boardsportarten
– hautnah!
- JUGEND- UND ACTIONSPORT-KULTUR PUR - DIE KOMPLETTE ÜBERSICHT ALLER NEUEN TRENDS DER SZENE - DIE 2. ISPO BOARDSPORTS AWARDS
board_ispo shop summit - Moderne Shop-Strategien
Auch im Jahr 2009 fungiert der „board_ispo shop summit“ als Plattform für alle Snowboardhändler auf der weltweit größten Wintersportmesse. Die ispo will Shopbesitzern Informationen, Tipps, Kontakte und Austausch-möglichkeiten bieten, die sie in ihrem Business stärken. Dieses Jahr will der shop summit mit dem Schwerpunkt „Modern Shop Strategies“ sowohl neue Shopbesitzer als auch alt eingesessene Shop-Veteranen auf informative, aber auch amüsante und spielerische Weise zum Nachdenken anregen und inspirieren.
Der Großteil des Standes 333 in der Halle A1 wird zu einer
Ausstellung um-gestaltet, in der sich jeder Shop-Besitzer mit diversen
Strategien für seinen Shop auseinandersetzen und neue Ideen
aufschnappen kann. Dabei sind die „Modern Shop Strategies“
in zwei Themengebiete gegliedert – Basics und Trends.
Während im Basics-Bereich absolut grundlegende Faktoren wie
Finanzen, Promotion oder Shopeinrichtung behandelt werden, finden sich
im Trends-Bereich die neuesten Entwicklungen in Bezug auf Shop
Con-cepts, E-Business, Eco und Inspiration. Ein weiterer
Anziehungspunkt des shop summit ist erneut die kostenlose
Jobvermittlung „SOURCE Job Agency“. Und wer bei all dem
Messetrubel auch einmal eine kleine Pause einlegen möchte, kann
dies an der Bar des shop summits machen.
Rip Curl Rail Sessions presented by Renault
Durch den Air & Style Contest bei Snowboardern bereits bestens bekannt, zeigt der Münchner Olympiapark im Rahmen der ispo winter am 2. Februar 2009 einen weiteren Boardsport-Event der Extraklasse. Die internationale Rail-Elite wird sich bei der deutschen Ausgabe der „Rip Curl Rail Sessions presented by Renault“ in München treffen.
Ein 15 Meter langes Down-Rail sowie ein 15 Meter
Flat-Down-Flat-Rail werden auf den Stufen des Theatron Amphitheaters
aufgebaut. Insgesamt erhalten 24 Rider eine Einladung, von denen 16
durch eine Qualifikationsrunde gehen müssen. Die besten Acht aus
dieser ersten Session, treffen dann auf die acht gesetzten Rider.
In der Finalrunde kämpfen wiederum die besten acht Fahrer um
10.000 Euro Preisgeld sowie um Wildcards für die „Crans
Montana Champs“ in der Schweiz. Das Theatron öffnet seine
Pforten um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Das kreative Herz der board_ispo ist „metropol:ispo“ in der Halle A2. Hier vermischen sich Boardsport-Fashion, Kultur, Skateboarding und Musik und schaffen einen Überblick über urbane Trends des modernen Lifestyles. Zentraler Bestandteil sind Brands, die einen klaren Bezug zur Welt des Boardsports haben – mit Marken wie wesc, Ezekiel, Pull-In, RVCA, Etnies, Arcus, Makia, Atikin oder Forvert. Alles in einem an die 30 Aussteller. Sie sind Ausdruck einer neuen Generation, stehen für Unab-hängigkeit, Kreativität und Individualismus.
Im Bereich Kunst setzt einmal mehr die Spacejunk Gallery als
Plattform für Board-Artists Maßstäbe – mit
Künstlern wie Nicolas Thomas (Frank-reich), Ozzy Wright
(Australien) oder Caia Koopman (USA). Gemeinsame Projekte der
Spacejunk-Künstler mit Rossignol Skis, Billabong Clothing, Burton
Snowboards oder Apo Snowboards werden ebenso präsentiert. Für
Action sorgt die „Volcom Miniramp“. Auf einem
äußerst progressiven Setup werden internationale
Skateboardstars rocken. „Wir werden auch in diesem Jahr wieder
einen Miniramp-Contest veranstalten, direkt vor unserem Stand“,
sagt Mike Mailman von Volcom. „Während der ersten drei Tage
werden allerdings nicht nur Skateboardstars, sondern auch Live-Acts
für Stimmung sorgen.“ Für Entspannung, guten Sound und
frische Getränke sorgt die SL Bar (Stuttgart) – die wohl
authentischste Surfbar fern des Atlantiks inmitten der
metropol:ispo-Arena.
ispo social awareness award - Skateistan
Afghanistan ist von einem Krieg gezeichnet, der das Leben vieler Menschen in diesem Land überdauert. Haben Kinder, die in diesem Klima heranwachsen, eine Chance, sich zu positiv denkenden und weltoffenen Menschen zu entwickeln? Eine bemerkenswerte Initiative nähert sich dem Thema mit einem völlig neuen Ansatz: Der australische Skateboarder Oliver Percovich hat zusammen mit Sharna Nolan und Travis Beard in Kabul die erste Skateboardschule eröffnet, in der Jungen und Mädchen gemeinsam an den kreativen Sport herangeführt werden.
In einem Land, in
dem 70 % der Bevölkerung jünger als 25 Jahre ist, ist das Skaten das
passende Medium positive Energie zu transportieren – auch, wenn es nur
für ein paar Stunden am Tag ist.
Bei Skateistan geht es aber nicht nur um das sportliche Erlebnis. „Die
Vision”, sagt Percovitch, „besteht in der Entwicklung eines Programms,
das den Jugendlichen Kraft gibt, in wichtigen Belangen die
Verantwortung zu übernehmen und Netzwerke aufzubauen, die keine
ethnischen Grenzen kennen.“ Skateistan bietet somit eine neue Basis für
einen interkulturellen Austausch und als Bildungseinrichtung. Die
Schüler, die aus unterschiedlichen Verhältnissen stammen, lernen dabei
nicht nur Skateboardfahren, sondern auch organisierte Projektarbeit,
die englische Sprache sowie sich im Alltag zurechtzufinden.
„Jeder Skatetag“, sagt Sharna Nolan, „ist ein Geschenk voller
bewegender Momente. Sobald wir unsere Boards in Kabul weglegen, sind
wir umzingelt von Kindern aller Altersklassen, die uns anflehen, ihnen
Skaten beizubringen.“ Was für ein bewundernswertes Projekt in einer
Stadt, die unsere Schlagzeilen allzu oft mit negativen Dingen füllt.
Kontakt für weitere Informationen: Skateistan
Sonja Eller
Isenbergstr. 33, 45128 Essen, Deutschland
mail@sonjarella.de,
Tel: 01773085679
Der Umwelt zuliebe
Snowboarden bewegt die Umwelt. Alles dreht sich um so schöne Worte wie „nachhaltig“, „verträglich“ oder „umweltfreundlich“. Worte, die ein ganz bestimmtes Ziel und einen ganz klaren Anspruch haben – die Boardsport-Industrie will nicht mehr länger zuschauen, sondern handeln. Handeln für die Umwelt und damit gegen die globale Klimaerwärmung und Verschmutzung angehen. Schließlich wollen nicht nur die Snowboarder weiterhin guten Gewissens und mit Freude die Berge und Pisten der Alpen, der Anden, der Rocky Mountains oder des Himalayas mit Brett genießen – während sie durch weißen Pulverschnee und tiefverschneite Bergtäler rauschen.
Und so hat sich das Bewusstsein der Boarder und vor allem das der
Industrie für den Erhalt der Umwelt neu entwickelt.Immer mehr
Firmen legen großen Wert auf nachhaltige und umweltfreundliche
Produktion, Vertriebswege und Materialien. Das betrifft die Hartware-
und Software-Hersteller ebenso wie die Brands und Labels, die sich auf
Fashionwear, Streetwear und Outerwear spezialisiert haben. Snowboards,
Boots und Bindungen werden nicht mehr mit Plastik, sondern Hanf- und
Leinen-Oberflächen überzogen. Eco-Technologien lassen die
Bretter innen wie außen in neuem Glanz erstrahlen. Darauf wird
auch bei den neuen Snowwear-Kollektionen der Board-firmen viel Wert
gelegt. Jacken und Hosen werden aus recycelten Materialien hergestellt
oder nachhaltigen Stoffen produziert. „Der Umwelt zuliebe“,
meint Sabine Rochholz von Forvert. „Schließlich haben wir
nur diese eine Welt. Alle optimieren mittlerweile den gesamten
Produktionsweg, achten auf Dinge wie Entsorgungsökologie,
Ressourcenverbrauch und Sozialverträglichkeit. Und das Schöne
ist dabei: Der Markt nimmt diese Produkte auch gerne an.“