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Sein Vorbild wird in der internationalen Sportbranche unvergessen bleiben „Kihachiro Onitsuka, der Gründer und Chef des weltweit tätigen japanischen Sportschuhund Sportmodekonzerns Asics, dessen Unternehmen zu den ispo-Ausstellern der ersten Stunde in München gehört, war ein langjähriger und treuer Freund Münchens und der ispo und gehörte Zeit seines erfüllten Lebens zu einer der beliebtesten Persönlichkeiten der internationalen Sportartikelbranche“, würdigt der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München International, Manfred Wutzlhofer, die Lebensleistung dieses schon legendären japanischen Unternehmers, der jetzt im Alter von nahezu 90 Jahren in seiner Heimatstadt Kobe verstorben ist.
Kihachiro Onitsuka ist mit seinem Unternehmen seit den Olympischen Spielen 1972 auf der heute weltgrößten Sportartikelmesse der Welt der ispo vertreten. Viele Sporthändler aus Deutschland und Europa, die in diesem olympischen Jahr München besuchten, erinnern sich noch heute an den Mann aus Japan, der damals von einem Bus aus vor den Toren des Olympiastadions persönlich die von ihm entworfenen heute legendären Onitsuka-Tiger- Schuhe zur persönlichen Anprobe vorstellte. Mit diesem Auftritt nach der ispo in München begann auch der Siegeszug dieser japanischen Sportschuhmarke, die heute unter dem Firmennamen Asics der fünftgrößte Sportschuhhersteller der Welt ist und deren Laufschuhe in die weltweite Spitzenklasse eingereiht sind.
Von Anfang an engagierte sich Kihachiro Onitsuka nicht nur für den Erfolg seines eigenen Unternehmens in Europa und den USA, sondern auch für die Belange der gesamten Sportartikelbranche und der mit ihr verbundenen Weltmesse in der bayerischen Landeshauptstadt. Deshalb gehörte er zusammen mit dem ebenfalls legendären Puma- Boss und ispo-Fachbeiratsvorsitzenden Armin A. Dassler zu den Mitbegründern des Weltverbandes der Sportartikelindustrie, der vor nahezu 30 Jahren im Januar 1978 bei einer ispo in München das Licht der Öffentlichkeit erblickte und im kommenden Januar ebenfalls auf der ispo in München sein 30-jähriges Bestehen feiert.
Kihachiro Onitsuka war im internationalen Fachbeirat dieser Messe der Sprecher Japans und ganz Asiens und kümmerte sich in vielen Gruppenmeetings und Einzelgesprächen stets persönlich um die Förderung dieser Messe, die er selbst immer als die bedeutendste Fachmesse der internationalen Branche bezeichnete.
Für dieses Engagement erhielt er unter anderem die ispo-Ehrennadel in Gold, den ispo- Ehrenring in Gold und wurde zum Ehren-Fachbeiratsvorsitzenden der ispo in München gewählt. Im Jahr 2006 erhielt der damals bereits hoch betagte Sportartikelunternehmer und herausragende Botschafter der gesamten japanischen Sportartikelindustrie aufgrund seiner außergewöhnlichen unternehmerischen und seiner vorbildlichen Lebensleistung den ispo- Pokal, der sonst nur den Spitzensportlern der Welt vorbehalten ist, die sich nach ihrer sportlichen Laufbahn auch durch ein besonderes soziales Engagement und durch tadellose Lebensführung auszeichnen.
„Das gesamte ispo-Team und ich selbst haben Kihachiro Onitsuka sehr geschätzt und sehr verehrt. Wir alle haben einen guten Freund verloren, dem wir alle in Dankbarkeit immer verbunden sein werden und dessen Andenken von der Messe München International und der ispo stets als Vorbild für Unternehmer in der internationalen Sportartikelbranche in Ehren gehalten wird“, verabschiedet sich der Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe München, Manfred Wutzlhofer, von seinem treuen Freund und Weggefährten.
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